Feuerschale – Vorstellung, Bestenliste und Tipps

Vom zeitigen Frühjahr bis in den Spätherbst hinein sind Hausgärten, Kleingärten und Grillplätze dicht bevölkert. Gehören auch Sie zu denjenigen, die dieses herrliche Gefühl vom Aufenthalt im Freien genießen? Dann kennen Sie aber auch das Gefühl, wenn die Sonne untergeht und ihre wärmenden Strahlen nicht mehr Ihre Haut kitzeln.

feuerschale

Sie und Ihre Familie, Ihre Partygäste und Freunde beginnen zu frösteln, und die wohlige Partystimmung neigt sich dem Ende. Das muss nicht sein. Mit einer Feuerschale holen Sie sich dieses Wohlgefühl zurück und die Party kann weitergehen. Gehören Sie zu den ganz Hartgesottenen, die sogar im Winter im Freien grillen?

Dann versorgt Sie eine Feuerschale auch dort mit der notwendigen Wärme und ehrlich – Gegrilltes mitten im Winter ist die Überraschung für Sie und Ihre Gäste schlechthin.

Die besten Feuerschalen

Was ist eine Feuerschale?

Eine Feuerschale ist ein Gefäß, in dem Sie ein offenes Feuer auf sichere Art und Weise entzünden und betreiben können. Sie umgibt als nach oben offene, flache Schale das Feuer und verhindert, dass Glutreste auf den Boden fallen können.

Deshalb steht sie auf drei bis vier Füßen, um auch die beträchtliche Hitze des lodernden Feuers vom Untergrund fernzuhalten. Eine Feuerschale besteht grundsätzlich aus feuerfestem Material.

Über die unterschiedlichen Varianten berichten wir in einem späteren Kapitel ausführlich. Sie kann in erkaltetem Zustand problemlos transportiert werden – ideal, damit Sie das wärmende Feuer dort zur Verfügung haben, wo Sie es benötigen.

Feuerschalen sind aber auch Dekorationsobjekte im Garten. Jeder Mensch, der einmal das Wohlgefühl des wärmenden Feuers und seinen lodernden Flammenbildes erlebt hat, assoziiert bereits eine kalte und ungefüllte Feuerschale unbewusst mit Wellness. Dies liegt in ihren gleich mehrfachen Nutzungsmöglichkeiten begründet:

  • eine Feuerschale spendet Wärme
  • ihr Feuer spendet natürliches Licht mit überraschendem Flammenspiel
  • die Feuerschale kann, je nach Modell, auch zum Grillen verwendet werden

Ihre körperliche Gestaltung kann einfach und sachlich, lediglich auf die Funktion ausgelegt sein. Es gibt aber auch dekorative Feuerschalen, die in einer liebevoll konzipierten Gartengestaltung durch ihr besonderes Design auffallen.

Wie funktioniert eine Feuerschale?

Eine Feuerschale ist so konstruiert, dass in ihr ein offenes Feuer brennen kann. Den zur Verbrennung notwendigen Sauerstoff erhält sie aus der Umgebungsluft. Dementsprechend verfügt sie über keine Luftzufuhr von unten, wie dies beispielsweise bei Kaminen der Fall ist. Was zunächst wie ein Nachteil bezüglich der Versorgung des Feuers mit Verbrennungsluft klingt, hat jedoch einen bedeutenden Vorteil.

Eine Feuerschale wird bis auf wenige Ausnahmen im Freien aufgestellt. Bei einer Zugregelung von unten besteht immer die Gefahr, dass heiße Verbrennungsrückstände nach unten herausfallen könnten. Der Boden unter dem Feuer würde dabei in Mitleidenschaft gezogen. Dies kann bei einer Feuerschale nicht geschehen, denn sie behält auch die verbrannten Bestandteile in ihrem Inneren.

In einer Feuerschale wird das Brennmaterial lose aufgeschichtet. Dazu eignet sich vor allem gut durchgetrocknetes Kaminholz. Wird die Feuerschale zum Grillen verwendet, kann sie auch mit Holzkohle beschickt werden. Feuerschalen aus keramischem Material sind für diesen Verwendungszweck jedoch nicht geeignet.

Nach der Verwendung und dem vollständigen Erkalten der Feuerschale am nächsten Tag wird die Asche aus der Feuerschale entsorgt. Sie wird gereinigt und steht sofort für den nächsten Einsatz wieder zur Verfügung.

Wo können Sie eine Feuerschale aufstellen?

Einer der großen Vorzüge einer Feuerschale besteht darin, dass sie transportabel ist. Modelle aus Gusseisen oder besonders große aus Terracotta haben zwar ein beträchtliches Gewicht. Aber auch diese können von zwei Personen völlig einfach und komfortabel getragen werden. Der einzige Hinderungsgrund besteht dann, wenn Sie bereits ein Feuer entfacht haben.

Feuerschalen mit einem lodernden Feuer sind extrem heiß und dürfen auch aus brandschutztechnischen Gründen nicht weggetragen werden.

Günstig ist, wenn Sie einen befestigten Platz in Ihrem Garten für die Feuerschale anlegen. Dann benötigen Sie keine weiteren Vorbereitungsarbeiten. Alle anderen Dinge wie die Mitnahme zur Party bei Freunden etc. ergeben sich aus den Verwendungsmöglichkeiten.

Wie muss der Standort im Garten beschaffen sein?

Durch ihre Besonderheit des offenen Feuers benötigen Feuerschalen einen nicht brennbaren Untergrund. Dies können Beton- und Natursteinplatten oder ein vorbereiteter Boden aus Sand, Kies oder Erde sein. Stellen Sie die Feuerschale auf dem Rasen auf, wird zwar dieser Boden kaum in Brand geraten. Sie müssen aber mit dauerhaften Schäden am Rasen rechnen. Holzböden hingegen sind völlig ungeeignet.

Das Feuer in einer Feuerschale verbrennt weitgehend raucharm, wenn Sie ausreichend getrocknetes Kaminholz verwenden. Beim Entzünden ist Qualm jedoch unvermeidbar. Steht die Feuerschale in der Windrichtung zu den Nachbarn, ist deren Ärger berechtigt. Stellen Sie deshalb Ihre Feuerschale immer windgeschützt auf und halten Sie generell einen ausreichenden Abstand zu Nachbargrundstücken.

Aus welchem Material sind Feuerschalen?

Nicht nur die Auswahl an Feuerschalen bezüglich ihrer Größen und Formen ist groß, sondern auch die Materialauswahl. Die Unterschiede der verschiedenen Materialien spiegeln sich im Preis, im Design, in der Langlebigkeit sowie in den Verwendungsmöglichkeiten wider. Erst wenn Sie alle diese Kriterien in Ihre Kaufentscheidung einbeziehen, werden Sie die für Ihren Verwendungszweck geeignete Feierschale finden.

Bezüglich des Materials stehen Ihnen folgende Feuerschalen zur Auswahl:

  • Stahl
  • Edelstahl
  • Gusseisen
  • Terrakotta, Keramik und Ton

Feuerschalen aus Stahl sind sehr preisgünstig und haben ein nur geringes Eigengewicht. Deshalb sind sie zwar leicht transportabel, aber sie sind sehr rostanfällig. Diese Anfälligkeit sowie die Neigung zum Verschleiß durch die ständige Hitze führt zu einer begrenzten Lebensdauer, die Sie nur ein wenig durch Unterstellen an einem trockenen Standort verlängern können.

Feuerschalen aus Edelstahl hingegen sind wesentlich teurer. Als Besitzer haben Sie jedoch über viele Jahre Freude an Ihrer Feuerstelle. Markenmodelle aus echtem Edelstahl werden von der Hitze des Kaminholzes und sogar der von Holzkohle in ihrer Oberfläche nicht verletzt und sind absolut wetterresistent. Unvermeidbar ist jedoch, dass der Edelstahl bei extremer Hitze blau anläuft und diesen Schleier auch behält.

Feuerschalen aus Gusseisen sind die schwersten. Ihr Transport ist deshalb mit etwas mehr Aufwand verbunden, aber sie sind auch die standsichersten Feuerschalen. Das Gusseisen speichert die Hitze über längere Zeit. Es setzt aber auch Rost an, der angesichts der Materialdicke jedoch keine Auswirkung auf die Lebensdauer hat. Im Gegenteil – vielen Besitzern vermittelt diese Rostpatina das Gefühl eines rustikalen Designs.

Terrakotta, Keramik und Ton sind mineralischen Ursprungs. Feuerschalen aus diesen Materialien sind zwar sehr leicht und preiswert, aber recht anfällig gegen Witterungseinflüsse. Ihre offenporige Oberfläche verzeiht keine Temperaturwechsel zwischen Frost, Nässe und Wärme und beim unvorsichtigen Beheizen können sich Risse und Sprünge bilden. Zudem vertragen sie keine große Hitze und sind deshalb ohne zusätzliches Sandbett in der Schale nicht für Holzkohle zum Grillen geeignet. Andererseits sind sie äußerst dekorativ, und ihr mediterranes Flair bereichert jeden Garten.

Was kostet eine Feuerschale?

Der Preis einer Feuerschale richtet sich nicht zuletzt nach ihrem Material und ihrer Ausstattung. Er lässt sich deshalb nicht pauschal festlegen. Eine solche mit Grillaufsatz beispielsweise ist selbstverständlich teurer als eine einfache Feuerschale.

Eines gilt jedoch wie überall – billig gekauft bringt spätere Kaufreue. Eine Feuerschale aus einfachem Stahlblech, die ständig der Witterung ausgesetzt ist, wird nicht lange existieren. Viele Feuerschalen aus Fernost tragen zwar die Bezeichnung „Edelstahl“, sie rosten jedoch ebenfalls.

Je intensiver Ihre Feuerschale also der Witterung, häufiger Verwendung, intensiver Beheizung und der Grillfunktion ausgesetzt ist, umso wichtiger ist ausgezeichnete Markenqualität. Sie ist zwar höherpreisig, hat aber eine viel längere Lebensdauer.

Kleine Feuerschalen bis 55cm Durchmesser aus Edelstahl oder Guss vom Markenhersteller, die für den kleinen Hausgarten geeignet sind, finden Sie bereits für 75 bis 100 Euro.

Spätestens, wenn Sie eine solche Feuerschale zum Grillen verwenden möchten, sind 55 cm jedoch zu wenig. Sie benötigen circa 80 cm Durchmesser und müssen mit einem Preis von 120 € bis 150 € kalkulieren.

Feuerschalen ab 100 cm Durchmesser sind die Modelle für den großen Garten und sonstige Freiflächen. Markenhersteller bieten hier zahlreiche Premiummodelle mit unterschiedlicher, teils individueller Ausstattung. Die Preisspanne beginnt bei circa 150 € und ist nach oben offen.

Unabhängig von der Auswahl, passend zum Aufstellungsort und zum Verwendungszweck, sollten Sie jedoch auch den Aspekt der Wärmeabgabe berücksichtigen. Große Feuerschalen können mit mehr Brennmaterial beschickt werden. Deshalb ist ihre Wärmeabgabe für Heizzwecke auch intensiver und bei kleinen Feuerschalen steht der Aspekt des attraktiven Flammenbildes im Vordergrund.

Mit welchen Brennmaterialien können Sie eine Feuerschale betreiben?

Es gibt verschiedenen Brennmaterialien, mit denen Sie Ihre Feuerschale betreiben können. Nicht jede Schale ist jedoch für jedes Material geeignet. Zum Grillen beispielsweise benötigen Sie Holzkohle. Terrakotta-, Ton- und Keramikschalen halten ohne zusätzliches Sandbett diese hohen Verbrennungstemperaturen nicht aus und werden beschädigt. Nutzen Sie solche Feuerschalen deshalb nur zum Grillen, wenn der Hersteller diese Nutzung ausdrücklich freigegeben hat.

Das gängigste Brennmaterial ist und bleibt unbelastetes Holz. Es wird auf Baumärkten, von Kaminholzhändlern und vom Förster angeboten. Kaminholz verbrennt mit einem attraktiven Flammenbild und spendet gleichzeitig Wärme.

Um in anheimelnder Atmosphäre das Lodern der Flammen beobachten zu können und gleichzeitig nicht zu frösteln ist Holz also ideal. Wichtig ist, dass sein Restfeuchtegehalt unter 18 % liegt. Nasses Holz qualmt, erzeugt kein schönes Flammenbild und verärgert die Nachbarschaft. Bewahren Sie deshalb Kaminholz immer trocken auf.

Zum Grillen reicht die Hitze des Kaminholzes jedoch nicht aus. Hierzu benötigen Sie Holzkohle und die geeignete Feuerschale. Holzkohle erzeugt eine extreme Hitze, aber sie glimmt nur. Ein loderndes Feuer können Sie mit Holzkohle nicht genießen. Viele Nutzer verwenden zunächst Holzkohle zum Grillen und legen anschließend Kaminholz nach. So werden Grillen, Heizen und attraktives Flammenspiel miteinander verknüpft.

Feuerschalen aus Terrakotta, Ton oder Keramik dürfen nur mit Brenngel oder Bioethanol befeuert werden. Diese Brennstoffe erzeugen nur eine eingeschränkte Hitze und sind nahezu geruchsfrei. Bei ihrer Verwendung steht das attraktive Flammenspiel ohne intensiven Heizzweck im Vordergrund. Kleine Modelle dürfen sogar mit geringen Einschränkungen in geschlossenen Räumen verwendet werden.

Was müssen Sie beim Betreiben einer Feuerschale beachten?

Eine Feuerschale zeichnet sich durch den großen Vorteil aus, dass sie dem Feuer einen sicheren Ort zur Verbrennung bietet. Dies unterscheidet sie von einer offenen Feuerstelle, die unmittelbar auf dem Boden aufgeschichtet wird. Feuerschalen halten das Feuer vom Boden fern. Da ihre Abstrahlungswärme dennoch beträchtlich ist, sollten sie mit mindestens 35 Zentimeter langen Aufstellfüßen ausgestattet sein.

Achten Sie darauf, dass der Boden unter Ihrer Feuerschale nicht aus brennbaren Materialien besteht. Auf der Holzterrasse ist sie demzufolge nicht gut aufgehoben, denn das Holz würde durch die Hitze zumindest beschädigt oder gerät sogar in Brand. Besser ist ein Untergrund aus Beton- oder Natursteinplatten. Sie können Ihre Feuerschale aber auch auf einem Boden aus Kies oder Sand aufstellen.

Beachten Sie beim Aufstellen der Feuerschale die Hauptwindrichtung. Holz- und auch Holzkohlefeuer entwickeln beim Entzünden Qualm und auch das lodernde Feuer verströmt Rauchgase. Wenn diese ständig zu Ihren Nachbarn ziehen, ist der Konflikt unausweichlich.

Legen Sie deshalb einen Platz für Ihre Feuerschale fest, der möglichst windgeschützt ist, in einem vertretbaren Abstand zu Ihren Nachbarn liegt und nur bei außergewöhnlichen Windsituationen zu Rauchbelästigungen führen kann.

Betreiben Sie Ihre Feuerschale nur mit Holzkohle oder durchgetrocknetem Kaminholz. Strauchschnitt, Laub und anderes Gartenholz dürfen Sie nicht verbrennen. Sie verletzen sonst die Bestimmungen, die fast jede Kommune festgelegt hat, und Laub ist ohnehin mit Schadstoffen belastet.

Das Gleiche gilt für Holzabfälle vom Bau und ausgebautes, farblich behandeltes Holz. Auch beim Kaminholz gibt es Unterschiede. Das in unseren heimischen Wäldern (noch) meistverbreitete Fichten- und Kiefernholz ist sehr harzreich und verbrennt deshalb mit einem intensiven Funkenflug.

Sie provozieren damit vor allem in trockenen Sommern eine Brandgefahr und auch die Kleidung Ihrer Partygäste kann in Mitleidenschaft gezogen werden. Besser ist Laubholz, welches in besonders großen Mengen als Buchenholz angeboten wird.

Wie löschen Sie eine Feuerschale?

Die Party ist zu Ende und das Feuer in Ihrer Feuerschale ist heruntergebrannt. Was nun? Immer wieder kommt es zu nächtlichen Bränden, die aus unbeaufsichtigt stehen gebliebenen Grills und Feuerschalen resultieren. Als Betreiber sind Sie auch nach dem Partyspaß dafür verantwortlich, dass von Ihrer Feuerschale keine Gefahr ausgehen kann. Lassen Sie das Feuer deshalb nie unbeobachtet weiter glimmen.

Zum Löschen Ihrer Feuerschale haben Sie drei Möglichkeiten:

  • Wasser
  • Sand
  • Löschdecke

Sie können Ihre Feuerschale mit Wasser löschen. Bei Feuerschalen aus Guss müssen Sie jedoch besonders vorsichtig zu Werke gehen, denn durch den Kälteschock kann das Gusseisen reißen. Wasser gibt aber nie die Sicherheit, dass sich in dicken Holzscheiten keine Glutnester mehr befinden, die wieder aufflammen werden.

Mit Sand oder einer Löschdecke ersticken Sie das Feuer. Auch hier können Glutnester erhalten bleiben. Durch die Abdeckung können Sie jedoch nicht wieder aufflammen.

Beachten Sie bitte, dass eine Feuerschale auch nach dem Löschen des Feuers sehr heiß ist. Wohin also mit der Asche? Heiße Asche darf nicht aus der Feuerschale entfernt werden. Lassen Sie diese bis zum nächsten Tag völlig erkalten. Dann können Sie die Asche über die Restmülltonne entsorgen oder kompostieren.

Kann man auf einer Feuerschale grillen?

Was liegt näher, als die Feuerschale auch gleichzeitig als Grill verwenden zu können. So nutzen Sie das entfachte Feuer am effizientesten und Sie benötigen nur eine Feuerstelle.

In einem vorangegangenen Kapitel sind wir jedoch bereits darauf eingegangen, dass die Grillfunktion einer Feuerschale von ihrer Materialbeschaffenheit abhängig ist. Terrakotta-, Ton- und Keramikschalen eignen sich nicht zum Grillen, denn sie halten den hohen Verbrennungstemperaturen der Holzkohle nicht stand. Holz sollten Sie andererseits nicht zum Grillen verwenden, denn selbst durchgetrocknetes Kaminholz ist mit Schadstoffen belastet. Diese würden beim Grillen Ihr Grillgut kontaminieren.

Feuerschalen aus Stahl, Edelstahl oder Gusseisen sind zum Grillen geeignet. Edelstahl hält den Verbrennungstemperaturen der Holzkohle am besten stand.

Feuerschalen werden erst zu einem Grill, wenn sie mit einem Grillrost ausgestattet sind. Dieser kann bereits im Lieferumfang enthalten sein oder nachgerüstet werden. Günstig sind Grillroste aus Edelstahl. Ihr Material ist robust und die dünnen Stäbe lassen eine bestmögliche Hitzezufuhr zu.

Manche Feuerschalen sind bereits mit einem Grillaufsatz ausgestattet. Dies ist die preisgünstigste Variante. Sie hat jedoch den Nachteil, dass der Grillrost nicht in seiner Höhe verstellt werden kann. Unterschiedliches Grillgut benötigt jedoch eine unterschiedlich intensive Hitzezufuhr.

Solche Grills sind deshalb lediglich ein schlechter Kompromiss. Er stellt nicht den Grillprofi zufrieden, und Gelegenheitsgrillern gelingt es nur schwer, ein ausgezeichnetes Grillergebnis zu erzielen.

Eine etwas preisintensivere Variante ist der Ständergrill als Beistellkonstruktion für die Feuerschale. Bei ihm kann der Grill in seiner Höhe verändert werden. Die Garzeit von Fisch, Gemüse und Fleisch wird auf diese Weise optimiert und das Grillen erfolgt schonender.

Die optimale Lösung sind Dreibeingrills. Sie bestehen aus einem Stahlrohrgestell, welches mit drei Beinen über der Feuerschale aufgestellt wird. Der Grillrost hängt an einer Kette und kann völlig individuell auf das Grillgut angepasst in seiner Höhe verstellt werden. Dreibeingrills sind jedoch recht kostenintensiv und benötigen außerdem zusätzlichen Platz, wenn sie eingelagert werden.

Die aus unserer Sicht beste Grillfeuerschale im Videotest

Die BBQ XXL 80 cm Deluxe vereint also alle Vorteile einer Feuerschale und besitzt den großen Vorteil, dass sie ebenfalls als vollwertiger Grill eingesetzt werden kann. Durch diese Kombination, die hochwertige Verarbeitung und ihren gerechtfertigten Preis ist sie die beste Feuerschale mit Grill. Mehr Infos zur dieser und weiteren Feuerschalen.

Wie pflegt man eine Feuerschale?

Feuerschalen aus Stahl, Gusseisen oder Edelstahl sind ziemlich pflegeleicht. Sie können mit gewissen Einschränkungen über die gesamte Gartensaison hinweg im Freien verbleiben. Schalen aus einfachem Stahl rosten jedoch ziemlich schnell und sind deshalb nicht so langlebig. Bei den Gussfeuerschalen ist die Frage der Rostpatina ein Aspekt, den ihre BesitzerInnen recht unterschiedlich betrachten.

Eine Schale hat jedoch konstruktiv bedingt die Eigenschaft, dass sich in ihr das Regenwasser sammelt. Wenn Sie Ihre Feuerschale nicht im Trocknen unterstellen möchten oder können, decken Sie diese besser mit einem etwas größeren Deckel ab.

Neben der ohnehin erforderlichen Ascheentsorgung benötigen Feuerschalen nur einen äußerst geringen Pflegeaufwand. Befreien Sie das Innere der Schale nach jeder Verwendung von Rußresten sowie nach der Verwendung als Grill von herunter getropftem Fett.

Dazu reichen meist ein Handfeger und anschließend ein Küchentuch aus. Gegen hartnäckige Verschmutzungen, auch für solche am Grillrost, verwenden Sie eine Drahtbürste. Wenn Sie eine Feuerschale aus Edelstahl haben, muss diese jedoch speziell für Edelstahl geeignet sein. Sie können außerdem ein Schleifvlies für dieses Material verwenden.

Wenn Sie Ihrer Feuerschale aus Stahl oder Guss eine Wintereinlagerung gönnen, sollten Sie sie zu Beginn vom Rost befreien und mit einem Öllappen einreiben.

Feuerschalen aus Terrakotta, Ton oder Keramik benötigen neben der Ascheentsorgung einen höheren Pflegeaufwand. In ihrem offenporigen Material setzen sich Schmutz und Moos fest. Dieser schädlichen Beeinträchtigungen müssen regelmäßig durch Abwaschen und einem speziellen Pflegemittel beseitigt werden.

Weshalb qualmt meine Feuerschale?

Die häufigste Ursache für eine qualmende Feuerschale ist ungeeignetes Holz. Gartenabfälle, Obstholz oder Baumschnitt sind deshalb grundsätzlich ungeeignet. Aber auch eigentliches Kaminholz kann stark qualmen, wenn es im Freien nicht abgedeckt worden war. Die Qualität des Holzes spielt deshalb die größte Rolle.

Oft liegt es aber auch an der unsachgemäßen Beschickung, wenn eine Feuerschale qualmt. Zum Anzünden verwenden Sie dünne Holzabschnitte, ein klein wenig Papier oder Anzündhilfen vom Baumarkt bzw. aus der Drogerie.

Niemals jedoch Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin! Wenn das Feuer entfacht ist, legen Sie die ersten etwas dickeren Holzscheite nach. Dicke Holzscheite, welche die Glut lange halten, dürfen Sie erst nachlegen, wenn das Feuer kraftvoll brennt. Sonst qualmen diese beständig, und das verärgert Sie und Ihre Nachbarn.

Eine qualmende Feuerschale kann auch daraus resultieren, dass sie am falschen Ort aufgestellt worden ist. Erhält sie zu viel Zugluft, kann sich das Feuer nicht entfalten und die Holzscheite qualmen nur. Steht sie eingezwängt und zu windgeschützt, erhält sie zu wenig Sauerstoff, und das Feuer brennt ebenfalls nicht.

Nadelholz ist sehr harzreich und neigt immer zum Qualmen. Ist es zudem noch nass, kann sich das Feuer nicht entwickeln. Verwenden Sie deshalb immer harzarmes Laubholz vom Baumarkt oder vom Kaminholzhändler.

Feuerschale oder Feuerkorb, was ist besser?

Feuerkörbe sind in Klein- und Hausgärten ebenfalls weit verbreitet. Deshalb stellt sich die Frage, ob sie mit einer Feuerschale vergleichbar sind. Die Antwort liegt irgendwo zwischen beiden Systemen. Beide haben Vorteile, aber auch Nachteile und letztendlich richtet sich die Kaufentscheidung nach den individuellen Interessen und Nutzungsgewohnheiten.

Ein Feuerkorb ist höher als eine Feuerschale. Deshalb kann er mehr Brennmaterial aufnehmen als eine Feuerschale. Dieser Vorzug ist wichtig, wenn mit der Anschaffung einer Feuerstelle der Wunsch nach einem besonders intensiven Heizzweck verbunden wird. Das in mehreren Lagen aufgeschichtete Brennmaterial kann jedoch kein solch attraktives Flammenbild erzeugen wie der breit geschichtete Holzstapel in einer Feuerschale.

Feuerkörbe sind zum Grillen völlig ungeeignet. Sie können angesichts ihrer seitlichen Öffnungen nicht mit Holzkohle befüllt werden. Außerdem würde der Abstand zwischen dem Feuer und einem aufgelegten Grillrost viel zu groß sein.

Feuerkörbe haben die negative Erscheinung, dass aus ihren zahlreichen seitlichen Öffnungen glühende Holzstücke herausfallen können. Damit erhöht sich die Gefahr eines Brandes und der Untergrund muss besonders robust gegen Glut und Hitze sein.

Antwort auf die Frage: Feuerschale oder Feuerkorb?
Zum Heizen für den großen Sitzplatz ein Feuerkorb. Zum heimeligen Abend am offenen Feuer, als Wärmespender und zum Grillen eine Feuerschale.

Ist eine Feuerschale im Garten erlaubt?

Grundsätzlich ist die Verwendung einer Feuerschale im Garten erlaubt. Sie gehört zu den „nicht genehmigungsbedürftigen Feuerstellen“. Folgende Einschränkungen gibt es dahingehend, dass Feuerschalen nur im Freien verwendet werden dürfen.

In ihnen darf nur getrocknetes Kaminholz bzw. Holzkohle verbrannt werden. Als Betreiber müssen Sie für einen brandsicheren Aufstellort sorgen und von Ihrer Feuerschale darf keine unzumutbare Rauchbelästigung für Nachbargrundstücke ausgehen.

Sie sind verpflichtet, jederzeit geeignete Löschmittel bereitzuhalten und dürfen das Feuer nicht unbeaufsichtigt abbrennen lassen.

Vorstellung beliebter Feuerschalen

Feuerschale 100 cm aus Stahl von STSOL

Eigentlich ist diese Feuerschale ein Einsteigermodell, denn sie ist angesichts ihres stattlichen Durchmessers von 100 Zentimetern dennoch sehr preiswert. Mit 43 Kilogramm Eigengewicht steht sie sicher auf ihren drei Füßen und durch ihre beiden Handgriffe ist sie einfach transportabel.

Ihr Geheimnis der Zuverlässigkeit liegt vielmehr in der Materialzusammensetzung sowie in der Verarbeitung. Eigentlich rosten Feuerschalen aus Stahl schnell. Diese Schale besteht jedoch aus S235JRG Stahl und dieses Material ist nur äußerst gering rostanfällig. Es empfiehlt sich, die erkaltete Schale nach jeder Benutzung leicht mit Speiseöl einzureiben.

Dann hat der Rost kaum eine Chance. Außerdem sind ihre Griffe und Füße durchgeschweißt, denn unter genieteten Verbindungen könnte sich Feuchtigkeit ansammeln – durchdachte Qualität vom deutschen Markenhersteller, die sich durch Dauerhaftigkeit auszahlt.

Der Hersteller hat zudem mitgedacht und den Boden mit zwei kleinen Bohrungen versehen. Durch diese kann eventuelles Regenwasser ablaufen.

Vorteile:

  • preiswert durch rostresistenten Stahl
  • Grillfunktion möglich
  • ausreichender Bodenabstand durch 35 cm Fußhöhe

Feuerschale 55 cm von Czaja Stanzteile

Diese Feuerschale besteht aus V2A Edelstahl und ist deshalb zuverlässig gegen Rost geschützt. Bei 55 Zentimetern Durchmesser und mit nur 12 Kilogramm ist sie ein Leichtgewicht.

Wunderdinge bezüglich Grillfunktion und intensive Hitzeabgabe auf einer großen Terrasse kann man von ihr angesichts ihres geringen Durchmesser jedoch nicht erwarten. Sie ist vielmehr eine sehr zuverlässige kleine Feuerstelle, die das Lodern der Holzscheite zum Wohlfühlerlebnis werden lässt.

Ihre 26 Zentimeter Höhe sind dem geringen Durchmesser harmonisch angepasst und diese Feuerschale ist auf kleineren Terrassen eine sehr wertvolle Bereicherung, die nur wenig Platz beansprucht. Sie kann ganzjährig an ihrem angestammten Platz verbleiben oder problemlos an jedem anderen Platz etabliert werden.

Vorteile:

  • nicht rostender Edelstahl V2A
  • klein, leicht und handlich
  • nur geringer Platzbedarf

Feuerschale 80 cm BBQ XXL von Feuerwerk-Planet

Diese Feuerschale ist ein Modell, welches mehrere Funktionen miteinander verbindet. Mit 80 Zentimetern Durchmesser bietet sie ausreichend Platz für ein intensives Holzfeuer. Sie kann aber auch zum Grillen verwendet werden, und dafür sorgt ein Edelstahlgrill am Grillgalgen.

Durch seine Kettenaufhängung ist der Grill höhenverstellbar, wodurch jedes Grillgut individuell bearbeitet werden kann.

Die komplette Feuerschale wiegt nur 17 Kilogramm, und dies liegt an ihrer Materialzusammensetzung aus Stahl. Dies ist jedoch gleichzeitig auch das Manko dieser Feuerschale, denn der Stahl ist mit Hochtemperaturlack überzogen.

Der schützt jedoch auf Dauer nur mit Einschränkungen gegen Rost. Die Feuerschale BBQ 80 steht auf drei Füßen, die mit 38 Zentimetern Höhe ausreichend Beinfreiheit gegen die Hitzeeinwirkung auf den Untergrund bieten.

Im Resümee ist diese Feuerschale ein preisgünstiger Kompromiss aus gelungenem Design, dreifacher Funktionalität und praktikablem Eigengewicht.

Vorteile:

  • Wasser
  • Sand
  • Löschdecke
Categories: Feuerstelle Garten

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