Terrassenofen Terrakotta

Sie und Ihre Familie sind Naturliebhaber, deren Haus- oder Kleingarten vor natürlicher Harmonie nahezu überquillt? Dann ist ein Terrassenofen aus Terrakotta, auch Aztekenofen genannt, für Sie die völlig richtige Entscheidung. Sie holen sich ein weiteres Stück Natürlichkeit und wohltuende Harmonie in ihr trautes Heim und werden begeistert sein.

terrassenofen Terrakotta

Das Wichtigste in Kürze
  • Ist eine Erfindung von den Azteken und wird deswegen auch Aztekenofen oder Mexiko-Ofen genannt.
  • Der Terrassenofen Terrakotta passt dank natürlicher Materialien perfekt in mediterrane Gärten hinein
  • Vor allem die Offenporigkeit des Terrakotta macht diesen Terrassenofen sehr anfällig für schnelle und starke Temperaturschwankungen. Man sollte also auf Abkühlung durch Wasser verzichten und den Ofen vor Niederschlag und Frost schützen. Ansonsten kann es schnell zu Rissen u.ä. kommen.
  • Aufgrund der hohen Temperaturen ist grillen in einem Terrassenofen aus Terrakotta nicht möglich. Das Material würde reißen und brechen.
  • Er ist hingegen sehr gut für das Speichern von Wärme geeignet und somit der beste Begleiter für kalte Sommernächte. Über die Zeit gibt der Terrakotta Terrassenofen gleichmäßig die gespeicherte Wärme ab.

Woher stammt eigentlich der Terrakotta Terrassenofen?

Es waren die Azteken, die diese Feuerstelle einst erfanden. Sie gehörten zu den Ureinwohnern des heutigen Mexikos und lebten vor allem abseits ihrer Zentren in einer völlig natürlichen Umgebung. Sie brauchten eine Feuerstelle zum Heizen und zum Kochen, in der das Feuer in einem abgeschlossenen Raum brannte.

Das war wichtig, damit sie nicht ihr Hab und Gut durch Funkenflug und herausfallende Glut verloren. Die Azteken konnten nicht ahnen, dass ihre lediglich für praktische Zwecke gedachte Erfindung aus gebranntem Ton heute millionenfach Terrassen- und Gartenfreunde begeistern würde.

Heutige Nutzer verwenden ihn jedoch nicht nur als Heizquelle im Freien, sondern sehen in einem Terrassenofen aus Terrakotta noch mehr ein dekoratives Gestaltungselement in ihrem Garten. Dabei grenzt er sich stark durch sein Äußeres von anderen Arten des Terrassenofen ab.

Besonderheiten und Vorteile eines Terrakotta Terrassenofens?

Sind auch Sie auf der Suche nach einem Terrassenofen, mit dem sie die wohlige Wärme des Feuers in kühlen Nächten genießen wollen? Lieben Sie es, das prasselnde Feuer der Holzscheite zu beobachten und dabei die Entspannung vom Alltag zu finden?

Dieses Gefühl von Wellness und Wohlbehagen finden Sie nahezu uneingeschränkt, wenn Sie sich für einen solchen Azteken- oder Mexiko-Ofen aus Terrakotta entscheiden. Er ist aber auch gleichzeitig ein hervorragendes Dekorationselement.

Viel Nutzer, deren Terrasse oder ein Gartenbereich von einem mediterranen Flair geprägt ist, verwenden ihn sogar ausschließlich als Dekoration. Dies mag in übergroßer Vorsicht begründet sein. Die ist jedoch unbegründet, wenn Sie bestimmte Verhaltensregel bei der Verwendung eines Terrassenofens aus Terrakotta berücksichtigen.

Bei den Terrassenöfen können Sie hinsichtlich des verwendeten Materials zwischen drei Grundarten unterscheiden:

  • Terrassenöfen aus Terrakotta
  • Terrassenöfen aus Gusseisen
  • Terrassenöfen aus Edelstahl
Modelle aus Gusseisen oder Edelstahl Terrssenöfen können Sie ohne große Vorbereitungen mit Holzscheiten bestücken und das Feuer entfachen. Klingt gut! Ein solcher Ofen fügt sich aber nur unzureichend in Ihre mediterrane oder anderweitig natürliche Garten- und Terrassenarchitektur ein.

Stellen Sie sich einen Terrassenofen aus Edelstahl inmitten von aus Ton gebrannten Pflanzschalen, Blumenkübeln und tönernen Dekoelementen vor. Er irritiert im Gesamteindruck. Ein Terrassenofen aus gebranntem Ton hingegen vollendet das, was Sie mit den genannten Dekoelementen schon begonnen haben.

Ton ist jedoch ein natürliches Material, dessen besondere Eigenschaften Sie bei der Verwendung berücksichtigen müssen. Der Mehraufwand lohnt sich. Sie belohnen sich mit einem außergewöhnlich harmonierenden Design und genießen die Schönheit des natürlichen Werkstoffes Ton in eleganter Form.

Besonderheiten Terrakotta

In seiner Grundform ähnelt es dem eines Pflanzkübels aus gebranntem Ton. Mittlerweile gibt es zwar auch Terrassenöfen aus Terrakotta, deren Oberflächen glasiert sind. Auf diese Weise wird die offenporige Glasur der Keramik versiegelt und ein solches Modell ist wesentlich witterungsbeständiger.

LiebhaberInnen eines mediterranen Flairs bevorzugen jedoch die Urform der Keramik ohne glasierten Überzug. Solche Terrassenöfen sind an ihrer hellbraunen Färbung zu erkennen. Dieses Material hat optische und designerische Vorteile. Da der Terrassenofen im Freien betrieben wird, müssen Sie die Handhabung jedoch diesen Verhältnissen anpassen.

Die Oberflächenstruktur unglasierten Terrakottas ist offenporig, und hier kann Feuchtigkeit durch Regen, Schnee oder Luftfeuchte eindringen. Besonders fatal wirkt sich diese Eigenschaft in nachfolgenden Frostperioden aus.

Bei Minustemperaturen dehnt sich die gespeicherte Feuchtigkeit aus und Ihr Terrassenofen bekommt Risse, bis hin zur völligen Zerstörung. Bewahren Sie deshalb einen Terrassenofen aus Terrakotta niemals bei Minustemperaturen auf.

In die offenporige Struktur des Terrassenofens aus Terrakotta gelangt gleichzeitig mit der Feuchtigkeit auch Schmutz aus der Umgebungsluft. Dieser ist eine Brutstätte für Moos und andere niedere Pflanzen. Dies können Sie nur verhindern, indem Sie Ihren Mexiko-Ofen regelmäßig auch von außen gründlich reinigen. Der Pflegeaufwand lohnt sich! Sie werden über viele Jahre hinweg Freude an Ihrem schönen Terrassenofen haben.

Das Material Terrakotta nimmt aufgrund dieser Oberflächenstruktur jegliche Schocks übel. Wenn Sie einen „tiefgefrorenen“ Terrassenofen sofort mit einer kompletten Füllung Kaminholz befeuern, erhitzt sich das Material zu schnell. Risse können sich bilden, und diese hinterlassen irreparable Schäden.

Das Gleiche gilt für den Abkühlprozess. Beschleunigen Sie niemals die Außerbetriebsetzung nach der Partynacht, indem Sie Ihren Terrakotta Terrassenofen mit kaltem Wasser übersprühen. Auch dies führt zu irreparabler Rissbildung.

Aztekenöfen aus Terrakotta dürfen bis auf wenige Ausnahmen nicht zum Grillen benutzt werden. Dabei ist es gleich, ob Sie ein Modell aus normal gebranntem Ton oder eines mit glasierter Oberfläche benutzen. Zum Grillen müssten Sie Holzkohle verwenden, die eine wesentlich höhere Temperatur entwickelt als Kaminholz. Solchen Temperaturen können Terrassenöfen aus Terrakotta nicht standhalten. Ihr Korpus würde durchbrennen und Ihr Terrassenofen wäre zerstört.

Mexiko-Öfen unterliegen aber auch einer höheren Bruchgefahr beim Umfallen. Alle Modelle von den Markenherstellern haben zwar eine dickere Wandung als beispielsweise Pflanzschalen. Sorgen Sie dennoch jederzeit für einen sicheren Stand. Denken Sie aber auch perspektivisch und meiden Sie Aufstellorte, an denen die Gefahr durch ungewolltes Umstoßen latent vorhanden ist.

Vorteile Terrassenofen Terrakotta

Die Form des Terrassenofens aus Terrakotta stellt eine geschlossene Feuerstelle dar. Das bedeutet, dass das Feuer von einem Korpus umschlossen wird. Er bewahrt es vor starken Winden und ungewünschtem Rauchaustritt unmittelbar am Feuer. Der Korpus verhindert aber auch den unkontrollierbaren Funkenflug und schützt vor herausfallender Glut. Besonders in trocknen und heißen Sommern ist dies ein äußerst wichtiges Argument hinsichtlich der Entstehung von Bränden.

Aztekenöfen sind sehr leicht und können im erkalteten Zustand von einer Person völlig problemlos getragen werden. Diese Tatsache führt zu einer sehr guten Mobilität, vor allem im Vergleich mit gusseisernen Modellen. Sie dienen ausschließlich als Wärmespender selbst für eine größere Personenzahl und ihr loderndes Holzfeuer schafft eine besondere Wohlfühlatmosphäre.

Besonderheiten auf einen Blick

  • mediterranes Dekor und harmonierendes Erscheinungsbild
  • höherer Pflegeaufwand, der jedoch durch Eleganz und Natürlichkeit belohnt wird
  • eingeschränkte Witterungsbeständigkeit
  • verträgt keine Schocks bei der Beheizung
  • bis auf wenige Ausnahmen nicht zum Grillen geeignet
  • dient hervorragend als Wärme- und Lichtspender
  • exzellentes Dekorationsobjekt

Worauf müssen Sie bei der Anschaffung und bei Betrieb achten?

Heutige Aztekenöfen stehen zumeist auf drei Beinen aus Metall. Betrachten Sie diese Konstruktion bei der Auswahl etwas genauer. Billigmodelle haben meist dünne Beine, denen man ihre mangelhafte Tragfähigkeit bereits ansieht. Aber auch die Länge der Beine ist ausschlaggebend.

Bei einem hohen Gestell liegt der Schwerpunkt soweit oben, dass die Kippgefahr jederzeit vorhanden ist. Auch hier gilt, besser den Markenherstellern zu vertrauen. Diese habe ihre Terrassenöfen vielfach vor den Einstieg in die Produktion getestet und sorgen deshalb für Sicherheit. Ein auf schwachen Beinen stehender Terrassenofen mit loderndem Feuer stellt beim Umkippen eine hochgradige Brandgefahr dar.

Den Boden des Brennraumes im Terrassenofen aus Terrakotta müssen Sie generell mit einem Sandbett ausstatten. Es verhindert den direkten Kontakt der brennenden Holzscheite mit dem Korpus und damit das Durchbrennen des Ofens.
Die Öffnung des Brennraumes sollte ausreichend groß sein, damit Sie das Kaminholz in handelsüblicher Länge einfüllen können. Mühevolles Nachfüllen von langen Holzscheiten würde die Gefahr des Umfallens wesentlich vergrößern.

Verwenden Sie Ihren Terrassenofen aus Terrakotta niemals, wenn er „durchgefroren“ oder feucht ist. Kühlen Sie ihn niemals mit kaltem Wasser ab. Verwenden Sie keine Holzkohle, um ihn zum Grillen zu verwenden. Gönnen Sie ihm nach einer kompletten Füllung mit Kaminholz eine Abkühlphase. Sie belohnen sich selbst, indem Sie lange Freude an Ihrem Aztekenofen haben werden.

Beliebte Terrassenöfen aus Terrakotta

Aztekenofen El Fuego AY 3109 Lima

Dieser Terrassenofen aus Terrakotta ist ein in Handarbeit gefertigtes und bemaltes Modell des Markenherstellers El Fuego. Sein Design hebt sich durch eine gedrungen wirkende Form von vielen sonstigen Terrakottaöfen ab.

Ergänzt wird dieses Design durch die aufgemalten schwarzen Umrandungen des Brennraumes. Damit kommt der Lima AY 3109 den ursprünglichen Aztekenöfen aus Mexiko wesentlich näher als modern gestylte Modelle – sicher eine Ermessensfrage, die erstaunlicherweise sogar bei „Expertenmeinungen“ bereits als negativ eingeschätzt wurde. Das Modell ist vielmehr eine authentische Umsetzung des Mexiko-Ofens.

Der Terrakottaofen Lima hat an seiner breitesten Stelle einen Durchmesser von 40 Zentimetern und seine Gesamthöhe beträgt 80 Zentimeter. Er steht auf vier grazil wirkenden, aber dennoch stabilen Beinen. Mit 17 Kilogramm ist er schwerer als manch anderer Terrakottaofen.

Die Lieferung erfolgt im leicht zusammen zu setzenden Bausatz, zu dem ein abnehmbares Rauchabzugsoberteil gehört. Im Lieferumfang enthalten ist außerdem ein Grillrost. Leider macht der Hersteller keine Angaben, ob auch Holzkohle verwendet werden darf. Im Umkreis von 3 Metern erzielt er eine hervorragende Wärmeversorgung und als Heizdauer werden 45 Minuten empfohlen – eine sehr gute Kaufentscheidung.

Terrassenofen 90 cm von Nexos

Dieser Aztekenofen unterscheidet sich von manch anderen Modellen bereits dahingehend, dass er aus einem Stück gefertigt worden ist. Sein kugelförmiger Korpus mündet nahtlos in den Rauchabzug, der am oberen Abschluss dezent nach außen gewölbt endet. Seine äußere Oberfläche ist dekorativ bemalt und weckt den Gedanken an frühere Zeiten der Azteken.

Die ovale Öffnung des Brennraumes wird ebenfalls durch eine prägende Bemalung hervorgehoben. Der gesamte Korpus spiegelt gediegene Handarbeit wider. Er steht auf einem dreibeinigen Gestell, welches aus Stahl gefertigt wurde. Es ist nicht allzu hoch, sodass der Schwerpunkt des Terrassenofens sehr weit unten liegt. Diese Konstruktion gibt dem Ofen eine ausgezeichnete Kippsicherheit.

Mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern ist der Brennraum zwar ausreichend groß. Manche Käufer bemängeln jedoch die etwas zu klein geratene Einfüllöffnung. Mehrmals kritisiert wurde auch bereits der nicht hundertprozentig korrekte Sitz des Korpus im Stahlgestell. Dies ist sicherlich ein Zeichen der Handarbeit mit Keramik, die immer ein klein wenig unterschiedlich ausfällt. Das Manko lässt sich durch Unterlegen geeigneten Materials leicht beheben.

Der Terrassenofen aus Terrakotta Nexos darf nur mit Scheitholz befeuert werden. Er erhält beim Aufstellen eine Sandschicht in seinem Brennraum und der Hersteller empfiehlt ausdrücklich ein allmähliches Anheizen. Nach 45 Minuten kann der Ofen mit der benötigten Menge Kaminholz bestückt werden.

Im Umkreis von bis zu zwei Metern entfaltet er eine völlig ausreichende Wärmeentwicklung. Angesichts seiner dekorativen Bemalung werden ihn viele Käufer jedoch auch ausschließlich als Dekorationsobjekt in Innenräumen verwenden – eine gute Kaufentscheidung.

Terrassenofen 75 cm von Nexos

Ebenfalls aus der Manufaktur des Markenherstellers Nexos stammt der Terrassenofen Terrakotta 75 cm. Im Grundaufbau ähnelt er dem größeren Modell von 90 Zentimetern Höhe. Dennoch unterscheidet er sich gleich durch mehrere charakteristische Merkmale.

Der Korpus dieses Aztekenofens besteht ebenfalls aus einem Stück. Sein bauchiger Brennraum hat einen Außendurchmesser von 30 Zentimetern und seine Gesamthöhe inklusive Untergestell beträgt 75 Zentimeter.

Das i-Tüpfelchen bildet ein Keramikdeckel im gleichen Dekor, mit dem der zylindrische Rauchabzug abgeschlossen werden kann. Dies ist eine Besonderheit, welche nur von wenigen Terrassenöfen bekannt ist. Aber auch sein abgesenkter Ascheraum ist wesentlich stärker ausgeprägt als der des größeren Nexos-Modells.

Die äußere Oberfläche des 75-Zentimeter-Terrassenofens ist kunstvoll mit Ornamenten bemalt, die sowohl in Höhe des Brennraumes als auch am Rauchabzug platziert sind. Auch sie geben diesem Terrassenofen einen völlig eigenständigen Charakter und stellen ein äußerst ansehnliches Design dar.

Das Untergestell dieses Terrassenofens besteht aus geformten Stahlstäben. Sie bilden drei Beine und einen Tragring mit Zierelementen. Optisch wirkt diese Konstruktion sehr filigran. Dennoch berichten Käufer, dass der Terrakottaaufsatz einen sicheren Halt hat. Dafür sorgt auch die Kürze der Beine, aufgrund derer der Schwerpunkt dieses Mexiko-Ofens sehr niedrig liegt. Die Kippgefahr ist damit auf ein Mindestmaß verringert worden.

Die Öffnung des Brennraumes ist nahezu rund geformt und nutzt die Möglichkeiten des eingeschränkten Durchmessers am Korpus fast vollständig aus. Dies hat seinen Grund, denn der Hersteller hat dieses Modell zum Grillen freigegeben. Zum Lieferumfang gehört ein Grillrost. Er ist mit 25 x 17 Zentimetern nicht übermäßig groß.

Vielmehr hat der Hersteller damit einen Kompromiss zwischen einem verhältnismäßig kleinen Terrassenofen und der Besonderheit einer Grillfunktion gekonnt umgesetzt. Leider macht der Hersteller keine Angaben, ob zum Grillen auch Holzkohle verwendet werden darf.

Käufer berichten, dass der Farbüberzug unter Schlechtwetterperioden leidet und leicht verblasst. Diese Eigenart betrifft jedoch alle Terrassenöfen aus Terrakotta. Jeder von ihnen benötigt während der Nichtbenutzung möglichst einen Schutzüberzug. Besser ist es, diese Eigenart des Materials Terrakotta zu respektieren und ihr mit Pflegemaßnahmen zu begegnen. Der Terrassenofen Nexos 75 Zentimeter mit Grillfunktion ist eine sehr gute Kaufentscheidung.

 

Bildquelle: ©Frank-Peter Funke – Fotolia.com

 

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