Aschesauger

Aschesauger zum Kamin, Ofen und Grill aussaugen

Kamine bereichern bereits seit langer Zeit ein jedes stilvolles Wohnambiente. Ob mit Ethanol oder Festbrennstoff beheizt – das lodernde Feuer strahlt Behaglichkeit aus und es fordert zur Besinnung auf. Abseits vom hektischen Alltag ist ein lauschiger Abend am Kamin ein Erlebnis der besonderen Art. Das Kaminfeuer beseelt die Gedanken und bringt Körper und Geist zur Ruhe. Schön, dass auch der Betrieb eines Kamins ist nicht sehr aufwendig ist. Einzig die Entsorgung der Asche bereitet etwas mehr Arbeit. Sie lässt sich jedoch mit einem Aschesauger minimieren. Das Auskehren des Feuerrostes mit einem Handbesen wirbelt immer feine Aschepartikel auf, die fast unbemerkt die Raumluft kontaminieren. Feststellbar werden sie erst, wenn sie sich als feine Staubschicht auf Schränken, Bildern, Gardinen und anderen Einrichtungsgegenständen abgelagert haben. Dann wird der vermeintlich einfache Umgang mit einem Kamin zur Schwerarbeit und die Freude am vorangegangenen Kaminabend wird zur Plage am nächsten Tag.

Beliebte Aschesauger

Was ist eigentlich ein Aschesauger?

Ein Aschestaubsauger ist ein Spezialgerät für alle Haushalte, die regelmäßig einen Kamin betreiben. Deswegen Spezialgerät, weil er andere Qualitätskriterien, wie ein Staubsauger erfüllen muss. Er erleichtert die notwendigen Säuberungsarbeiten und kann nicht nur für Kamin oder Ofen eingesetzt werden, sondern z.B. auch für Gartengrills.

Welche Vorteile bietet die Verwendung eines Aschesaugersystems?

Mit einem Aschesauger erfolgt die Reinigung von Kaminen, Pelletöfen, Grills und anderen Feuerstätten auf saubere Art und Weise. Staub- und Rußpartikel sind sehr leicht. Deshalb werden sie bei der Reinigung mit einem Handfeger oder einer Bürste aufgewirbelt und kontaminieren die Raumluft. Sie setzen sich als feine Staubschicht auf Gegenständen der Inneneinrichtung und auch im Freien ab. Mit einem Aschesaugersystem wird der Aufwand nachfolgender Reinigungsarbeiten in der Wohnung wesentlich verringert.

Deshalb bedeutet die Anschaffung eines solchen Saugers gleichzeitig eine Investition in Kraft- und Zeitersparnis. Haushaltsstaubsauger dürfen aufgrund ihrer potenziellen Brandgefahr nicht zur Reinigung von Feuerstellen verwendet werden. Noch vorhandene Glutnester können das Gerät und sein Filtersystem zerstören und einen Brand auslösen.

Aschesauger hingegen bestehen aus hitzebeständigem Material. Bis auf wenige Ausnahmen sind sie in der Lage, auch heiße Asche oder Glutnester aufzusaugen, die im Inneren des Auffangbehälters verlöschen.

Aschesaugersysteme erhöhen aber auch den Komfort bei den Reinigungsarbeiten. Der Umgang mit Besen und Bürste beim Reinigen einer Feuerstelle bedeutet schmutzige Arbeit. Die eigene Kleidung kann verschmutzen, Asche gelangt auf den Fußboden und die anschließende Körperreinigung ist unerlässlich. Mit einem Aschesauger gelangen Asche und Ruß dorthin, wo sie nicht zu weiterer Verschmutzung führen können – in den Auffangbehälter des Systems. Von dort können sie sauber und problemlos entsorgt werden.

Bereits aus dieser Aufstellung wird sichtbar, dass die Anschaffung eines Aschesaugers in jedem Haushalt, für das Wochenendgrundstück, den Garten oder die Werkstatt eine sinnvolle Investition ist. Er ist für alle Arten von Feuerstätten verwendbar. Sein ausgeklügeltes Filtersystem und das große Fassungsvermögen seines Auffangbehälters machen seine Anwendungsgebiete aber noch umfangreicher.

Er kann zum Ab- und Aufsaugen von Holzspänen und anderen feinen Abfällen in der Heimwerkerwerkstatt verwendet werden. Bei Renovierungen erleichtert er die Reinigungsarbeiten, wenn die Überreste von Stemm-, Schlitz- und Bohrarbeiten beseitigt werden müssen. Kurzum – ein solcher Sauger ist ein universeller Helfer, der auch weit über seine eigentliche Aufgabe des Aschesaugens hinaus einen großen Nutzen in sich birgt.

Wie funktioniert ein Aschesauger?

Ein Aschesauger verfolgt in einigen Dingen das gleiche Funktionsprinzip wie ein Haushaltsstaubsauger. Mittels eines durch Unterdruck erzeugten Saugstroms wird die Asche zu einem komplexen Filtersystem geleitet und dort gesammelt. Mehrere Filter sorgen dafür, dass alle aufgesogenen Bestandteile von groben Flugascheresten bis zu den feinsten Aschestaubpartikeln wirkungsvoll aufgenommen werden.

Staubsauger sind dafür bekannt, dass die große Mehrzahl ihrer Modelle den Feinstaub wieder an die Raumluft abgeben. Selbst Hepafilter und Aktivkohlefilter können dies angesichts der Systematik des Staubsaugers niemals völlig verhindern. Deshalb ist es vertane Zeit, einen Staubsauger zum Absaugen der Asche zu verwenden. Diese Variante birgt außerdem eine große Gefahr in sich. Selbst am nächsten Tag nach einem Kaminabend können sich noch schwelende Glutnester in der Asche befinden. Gelangen sie in einen Haushaltsstaubsauger, der viele Kunststoffteile enthält, ist der Wohnungsbrand nicht mehr weit entfernt. Ein Aschesauger hingegen besteht aus Metall und Glutreste können deshalb keinen Schaden anrichten. Ist das Wirkungsprinzip aller Aschesauger jedoch gleich?

Welche Aschesaugerarten gibt es?

Ebenso, wie bei Staubsaugern, gibt es nicht nur ein Funktionsprinzip bei Aschesaugern. Es gibt insgesamt drei unterschiedliche Funktionsprinzipien, wobei sich nur die die ersten beiden stark voneinander entscheiden. Im Folgenden haben wir Ihnen die unterschiedlichen Aschesaugertypen mit all ihren Vor- und Nachteilen aufgelistet. Darüber hinaus gehen wir den Fragen nach: Was können sie und für wen ist welcher Aschesauger geeignet?

Der Aschesauger ohne Motor

Wie es seine Bezeichnung bereits aussagt, kann ein Aschesauger ohne Motor nicht selbst die erforderliche Saugfunktion auslösen. Dazu fehlt ihm der Motor. Er nutzt vielmehr die Saugwirkung eines herkömmlichen Haushaltsstaubsaugers. Manche dieser Modelle werden von ihren Herstellern deshalb nicht als Aschesauger, sondern als Aschefiltervorsatz ausgewiesen. Dies kommt seinem Funktionsprinzip näher, denn er ist dementsprechend kein eigenständig wirkendes Arbeitsgerät.

Der Aschesauger ohne Motor bzw. Aschefiltervorsatz wird an das Saugrohr des Haushaltsstaubsaugers angeschlossen. Sein metallener Auffangbehälter hat ein Fassungsvermögen von durchschnittlich 15 bis 20 Litern je nach Modell. Das Ansaugen der Asche erfolgt über ein Saugrohr mit Düse von circa einem Meter Länge und einem flexiblen Saugrohrstück. Die erste und wichtigste Voraussetzung ist deshalb, dass beide in ihrem Rohrdurchmesser aufeinander abgestimmt sein müssen. Wenn später ein neuer Staubsauger erforderlich wird, benötigt auch dieser wieder den gleichen Rohrdurchmesser, damit der Aschefiltervorsatz weiterhin genutzt werden kann. Dies kann durchaus problematisch sein.
Die größte Problematik von Aschesaugern ohne Motor besteht jedoch im Wirkungskonzept fast aller Haushaltsstaubsauger.

Deren Saugstrom verläuft in Saugrichtung von der Düse über mehrere Filter zum Staubauffangsack und von dort aus durch die Motorturbine. Dies ist ein weiter Weg, auf dem feine Staubpartikel nicht völlig ausgefiltert und wieder in die Raumluft geblasen werden. Haushaltsstaubsauger sind deshalb aber auch sehr leistungsstark, weil sie all diese Filter und sogar einen gefüllten Staubsaugerbeutel verkraften müssen. Wird diesem System ein Aschesauger ohne Motor vorgeschaltet, muss der Saugstrom zusätzlich dessen Filter durchströmen. Dafür sind nahezu alle Haushaltsstaubsauger nicht konzipiert. Sie überschreiten ihre Leistungsgrenze und dies wirkt sich in schlechter Saugleistung aus. Schlechte Saugleistung wiederum verringert den Wirkungseffekt des Filtersystems im Aschesauger und diese Filter setzen sich sehr schnell zu.

Beim Anschluss eines solchen Aschefiltervorsatzes kann es bei manchen Modellen der Fall sein, dass sich vor diesen Filtern Kunststoffteile in Saugrichtung befinden. Werden unbemerkt Glutreste mit aufgesaugt, können diese die Anschlussstücke und im Extremfall den Haushaltsstaubsauger zerstören.
Aschesauger ohne Motor bzw. sogenannte Aschefiltervorsätze sind deshalb nur bedingt geeignet. Sie benötigen immer ein zweites Gerät in Form des Haushaltsstaubsaugers und erzielen nur eine eingeschränkte Filterleistung.

Der Aschesauger mit Motor

Aschesauger mit Motor sind eigenständig wirkende Arbeitsgeräte. Sie bestehen aus einem Kübel, der ein Filtersystem enthält, welches speziell auf Asche und Ruß abgestimmt ist. Das Oberteil des Auffangbehälters enthält den Saugmotor, der bei manchen Modellen in seiner Saugleistung regelbar ist. Besonders komfortabel wird ein solcher Sauger mit Motor, wenn er auf fahrbaren Rollen gelagert ist. Dann ist er besonders wendig verwendbar und kann nach der Benutzung; Entleerung und Reinigung mühelos verstaut werden.

Aschesaugersysteme mit Motor sind mit einem höchst wirksamen Lamellenfilter ausgestattet. Manche von ihnen enthalten jedoch Filter aus Pappe. Mit diesen Saugern dürfen keinesfalls noch schwelende Aschereste aufgesaugt werden. Sie können zu einem Schwelbrand im Inneren des Filters bis hin zu seiner völligen Zerstörung führen.

Selbstreinigende Aschesaugersysteme

Im Grundaufbau entspricht der selbstreinigende Rußsauger einem Modell mit Motor. Er ist ebenfalls mit einem Motor ausgestattet und verfügt über das gleiche Filtersystem. Sein Behälter und nahezu all seine Bauteile bestehen aus hitzebeständigem Material.

Den Unterschied macht die Turbine im selbstreinigen Aschesauger aus. Sie vibriert ständig während des Saugvorganges und schüttelt auf diese Weise permanent die angesaugten Asche- und Rußpartikel aus dem Filtersystem. Das führt dazu, dass die Filter selbstreinigender Systeme nur sehr selten verstopfen und den Filter nicht verkleben. Bei solchen Saugern ist außer der ohnehin notwendigen Entleerung des Auffangbehälters von Zeit zu Zeit ein Ausklopfen des Filters erforderlich.

Selbstreinigende Aschesaugersysteme sind in der Anschaffung etwas preisintensiver. Sie sichern jedoch den höchsten Komfort ab, denn die ständige Reinigung der sonstigen Filtersysteme ist etwas aufwendig.

Gegenüberstellung der drei Systeme mit ihren Vor- und Nachteilen

Aschesauger ohne MotorAschesauger mit MotorSelbstreinigende Aschesauger
  • Niedrigster Preis
  • Einzelgerät
  • Auch heiße Asche
  • Filter für Asche- & Staubpartikel aller Art
  • Einzelgerät
  • Auch heiße Asche
  • Filter für Asche- & Staubpartikel aller Art
  • Turbine säubert Luft
  • Seltener reinigen
  • Weniger Verstopfungen
  • Saugleistung gering
  • Nutzbar nur mit Staubsauger
  • Mögliches Aufsaugen Glutnestern
  • Anschaffungspreis
  • Lautstärke
  • Anschaffungspreis

Warum sollte ein Aschesauger verwendet werden?

Ein Kamin ist erst sauber, wenn die Aschereste und eventuell unverbrannte Materialien restlos aus seinem Brennraum entfernt worden sind. Die Frage stellt sich dennoch: Braucht man einen Aschesauger, wenn den Innenraum sowieso fast niemand sieht? Die Antwort lautet eindeutig Ja! Wenn die genannten Überbleibsel im Kamin verbleiben, werden sie bei der nächsten Nutzung mit dem Einschichten des Brennmaterials aufgewirbelt. Die Feuertür steht in diesem Moment offen und Aschepartikel können ungehindert in die Raumluft entweichen.

Der Reinigungsaufwand an der Wohnungseinrichtung ist um ein Vielfaches aufwendiger, als wenn der Kamin zu diesem Zeitpunkt völlig sauber gewesen wäre. Dies ist jedoch nur mit einem Aschesauger möglich.

Ähnlich verhält es sich mit frei stehenden Gartengrills und sonstigen Grills. Ihr Brennraum ist oftmals verwinkelt, so dass ein Handfeger oder eine Bürste niemals in alle Ecken gelangen könnte. Mit jedem Windstoß werden Aschereste aufgewirbelt. Steht der Grill im Freien und in der Nähe der Partygäste, werden sie über Flugasche an ihrer Kleidung wohl kaum begeistert sein.

Der dritte Grund für die Verwendung eines Aschesaugers besteht darin, dass bei der nächsten Benutzung des Kamins diese Aschereste mit in den Rauchabzug, also den Schornstein gesogen werden. Sie lagern sich mit allen schädlichen Auswirkungen entweder an dessen Innenwandungen ab oder sie gelangen mit dem abziehenden Rauch in die Umgebung. Irgendwo, vielleicht auch beim Nachbarn, setzt sich dieser Ascheflug schließlich ab.

Fazit: Nur ein Aschesauger kann dafür sorgen, dass eine Feuerstelle in Form eines Kamins, Kachelofens, Werkstattofens oder Grills jederzeit sauber und ohne schädliche Auswirkungen genutzt werden kann. Wichtig ist jedoch, dass er seinen Dienst auch gut verrichtet, und hier sind wir bei der Frage nach der Funktion eines Aschesaugers angekommen.

Wo können Aschesauger verwendet werden?

Haushaltsstaubsauger kommen für die Reinigung von Kaminen nicht infrage. Sie sind nicht mit Filtern für Asche- und Rußpartikel ausgestattet und stellen beim versehentlichen Aufsaugen von Glutnestern eine Brandgefahr dar.

Aschesauger hingegen sind speziell für diese Einsatzgebiete konzipiert. Sie kommen bei der Reinigung von Kaminen auch an die Regionen in der Feuerstelle, die mit einem Handfeger oder einer Bürste nicht erreicht werden können. Vor allem aber können sie auch heiße Asche und Glut aufsaugen. Dies ist vor allem ein bedeutender Vorteil, wenn mit der Reinigung der Feuerstelle nicht bis zum nächsten Tag und zum Erkalten der Asche gewartet werden kann.
Aschesauger eignen sich aber auch für Heizzentralen, die mit Festbrennstoffen beheizt werden. Innovative Pelletöfen sind ein typisches Beispiel dafür.

Ihr Ascheaufkommen ist ziemlich hoch und die ständige Reinigung mit Besen oder Bürste könnte theoretisch nur erfolgen, wenn die Anlage mindestens einen halben Tag lang ausgeschaltet bleibt. Erst dann sind Glutnester ausgeschlossen. Speziell während der Heizperiode sind solch lange Abkühlzeiten jedoch unmöglich. Mit einem Aschesauger kann die noch heiße Asche gefahrlos abgesaugt werden.

Grillprofis profitieren ebenfalls von einem Aschesaugersystem. Jeder von ihnen kennt die Situation, wenn der Holzkohlegrill nach der Grillparty noch nicht völlig abgekühlt ist. Der Grill kann noch nicht in einem geschlossenen Raum verstaut werden. Andererseits kann im Freien ein Windstoß die noch glühende Asche aufwirbeln. Brandflecke auf der Kleidung der Grillgäste sind ein großes Ärgernis.

Noch gefährlicher wird die Situation, wenn die glühende Asche unbeobachtet herumfliegt und trocknes Material in Brand setzen kann. Mit einem Aschesauger ist der Zeitaufwand sehr gering und die Asche wird gleich nach dem Grillvergnügen vollständig abgesaugt. Dann besteht auch nicht die Gefahr, dass neugierige spielende Kinder dem noch heißen Grill zu nahe kommen können.

Was sollte man beim Kauf eines Aschesaugers beachten?

Neben der enormen Preisspanne, ist auch das Angebot an unterschiedlichen Produkten fast unübersichtlich. Natürlich kann der Preis nur ein Kriterium für den Kauf eines Aschesaugers sein. Deshalb haben wir geht es im Folgenden um die Beantwortung der Frage: Was soll man bei einem Aschesauger beachten?

Gute Verarbeitung steht für Sicherheit und Langlebigkeit

Die Preisspanne von Aschesaugsystemen ist zwischen circa 30 Euro und 200 Euro sehr breit gefächert. Selbstverständlich spielt bei der Kaufentscheidung eine große Rolle, auf welches der drei genannten Systeme, also Vorsatzfilter, Sauger mit Motor oder ein selbstreinigendes System die Wahl fallen soll. Wenn diese Entscheidung feststeht, unterscheiden sich die Hersteller erheblich bei der Verarbeitung ihrer Geräte.

Praxistests haben ergeben, dass so manche Billiggeräte aus Fernost dem Einsatz für heiße Asche nicht gerecht werden. In der Beschreibung steht dann „zum Absaugen kalter Asche …“. Schnell überliest man, dass ein hochwertiger Sauger auch für heiße Asche geeignet sein sollte. Dies ist ein äußerst wichtiges Detail bei der Kaufentscheidung. Hochwertige Sauger bestehen durchweg aus nicht brennbaren Materialien in allen Bereichen, die mit der abgesaugten Asche in Kontakt kommen.

In Kundenmeinungen wird bei vielen Aschesaugern ihr zu kurzes Saugrohr bzw. der zu kurze Saugschlauch bemängelt. Das Gleiche gilt für ein zu kurzes Anschlusskabel. Es lohnt sich deshalb, auf die Erfahrungswerte früherer Käuferinnen und Käufer zurückzugreifen.
Billigsauger schließen häufig an der Verbindung zwischen Aufsatz und Auffangbehälter nicht dicht ab.

Die Folgen sind verminderte Saugleistung sowie herumfliegender Feinstaub. Ein solcher Sauger ist unbrauchbar und bei manchen getesteten Modellen brechen auch die Hartplastikteile schnell. Hochwertige Sauger sind mit Verschlüssen aus Metall oder einem schlagzähen Kunststoff ausgerüstet. Das Lesen von Kundenerfahrungen ist deshalb auch hier äußerst wichtig.

Gute Saugleistung kommt nicht nur von hoher Motorkraft

Hinsichtlich der Saugleistung muss man generell zwischen Aschesaugern ohne Motor und solchen mit Motor oder selbstreinigenden Modellen unterscheiden. Beim motorlosen Sauger ist die Saugleistung immer vom nachgeschalteten Haushaltsstaubsauger abhängig. Selbst ein gutes Filtersystem eines solchen Modells kann fehlende Saugleistung des Haushaltssaugers nicht ausgleichen.

Bei Aschesaugern mit Motor liegt die Motorleistung zwischen 850 und 1300 Watt. Spitzenmodelle haben zwar eine noch höhere Aufnahmeleistung. Hier wird eine Regelung der Europäischen Union jedoch kurzfristig eine Änderung mit sich bringen, welche die Höchstleistung solcher Sauger begrenzt.

Die Motorleistung ist andererseits immer nur eine von zwei Komponenten, die über die Saugleistung entscheidet. Die andere betrifft das verwendete Filtersystem. Nur ein hochwertiger Faltenfilter ermöglicht auch eine hohe Saugleistung.

Die höchste permanente Saugleistung bringen selbstreinigende Aschesauger. Sie können hinsichtlich ihres Motors und des verwendeten Filtersystems gleiche Werte aufweisen. Den Unterschied bringt die Vibration eines selbstreinigenden Saugers mit sich, die während der Arbeit das Verstopfen des Filters verhindert.

Ein wirkungsvolles Filtersystem trennt den Schmutz

Auch hier gehen die Hersteller von Billigprodukten andere Wege als Premiumhersteller. Sie statten ihre Sauger häufig mit nur einem Faltenfilter aus. Dessen Poren können sich sehr schnell durch die feinen Aschepartikel zusetzen. Die Folge ist jedes Mal das umständliche Ausklopfen des Filters und früher oder später haben sich seine Poren trotzdem gänzlich geschlossen. Die Saugleistung kann nur noch durch einen neuen Filter wieder hergestellt werden.

Hochwertige Filtersysteme bestehen aus einem Flachfaltenfilter sowie einem Grobschmutzfilter. Er sorgt dafür, dass grobe Asche- und Rußrückstände bereits vor dem Feinfilter abgesondert werden und in den Auffangbehälter fallen.

Wie groß muss das Fassungsvermögen eines Aschesaugers sein?

Die Hersteller von Aschesaugersystemen bieten diese mit unterschiedlich großen Auffangbehältern an. Auch dieses Kriterium sollte in die Kaufentscheidung mit einbezogen werden. Die Spanne beginnt bei circa 15 Litern Aufnahmefähigkeit und reicht bis zu 25 Liter. Sondermodelle können durchaus auch mit bis zu 30 Litern großen Auffangbehältern ausgestattet sein.

Preislich sind die Unterschiede meist nicht so extrem, dass sie die Kaufentscheidung vorrangig beeinflussen sollten. Die Frage stellt sich vielmehr nach der Handhabbarkeit. Dazu sollte der individuelle Verwendungszweck gründlich hinterfragt werden. Ein Aschesauger mit einem kleinen Auffangbehälter muss selbstverständlich häufiger entleert werden. Ist er gefüllt, hat er jedoch nicht ein solch hohes Gewicht wie ein größeres Modell. Großvolumige Sauger hingegen sind zwar schwerer, aber komfortabler durch eine verminderte Zahl von erforderlichen Entleerungen.

Fazit: Praktikabel ist ein Aschesaugersystem mit geringem Fassungsvolumen seines Auffangbehälters überall dort, wo er nur gelegentlich zum Einsatz kommt. Dies kann beispielsweise das einmal wöchentlich lodernde Kaminfeuer oder die Reinigung des Grills nach der Grillparty sein.

Dann reicht dessen Volumen völlig aus. Wird er jedoch zur beinahe täglich notwendigen Reinigung eines Pelletofens benötigt oder als Heimwerkerstaubsauger für die Absaugung von Holzspänen, ist das Aufkommen an Abfallmaterialien wesentlich höher. Dann ist die Anschaffung eines Saugers mit großem Fassungsvermögen von durchaus 25 Litern fast schon eine Voraussetzung.

Ein Sicherheitshinweis: Holzspäne sind brennbare Materialien. Trotz der Unbrennbarkeit von Aschesaugern mit metallenem Auffangbehälter gehören diese nicht gleichzeitig mit Asche in den Behälter.

Ist der Filterwechsel schwierig?

Wenn der regelmäßigen Reinigung des Filtersystems im Aschesauger Beachtung geschenkt wird, sind die Filter lange verwendungsfähig. Selbstreinigende Aschesaugersysteme sind hierbei selbstverständlich von Vorteil. Sie werden durch die permanente Vibration bereits während des Absaugvorganges von Feinpartikeln befreit.

Dennoch steht irgendwann ein Filterwechsel an, denn feine Aschepartikel ähneln in ihrer Substanz dem Mehl. Sie verschließen allmählich die Poren der Faltenfilter, und dies macht sich durch einen Saugkraftverlust bemerkbar.

Es ist unmöglich, alle Aschesaugermodelle hier zu beschreiben, denn das Angebot ist sehr reichhaltig. Praktische Erfahrungen vieler Anwender haben jedoch ergeben, dass besonders die Markenhersteller großen Wert auf Servicefreundlichkeit legen. Sie orientieren sich an der Tatsache, dass der Filterwechsel mit Schmutz verbunden ist.

Er sollte ohnehin nicht in der guten Wohnstube erfolgen, denn das Aufwirbeln feiner Aschepartikel lässt sich nicht völlig ausschließen. Je einfacher sich der verbrauchte Filter herausheben lässt, umso geringer ist selbstverständlich die Staubbelastung.

Sinnvoll ist, den verbrauchten Filter aus seiner Fassung herauszuheben und sofort in einem ausreichend großen Abfallsack zu deponieren. Dieser wird sofort verschlossen, und dann kann der Filter auf saubere Art und Weise mit dem Restmüll entsorgt werden.

  • Checkliste: Das bei Aschesauger beachten

  • Klärung System: ohne Motor, mit Motor oder selbstreinigend
  • Staubsauger vorhanden f. Variante ohne Motor?
  • Wieviel Fassungsvermögen brauche ich?
  • Aschesauger für heiße Asche geeignet?
  • Saugrohr lang genug?
  • Anschlusskabel über 5m?
  • Filter problemlos nachbestellbar?

Bildquellen: © Ingo Bartussek – Fotolia.com

Categories: Kaminzubehör

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